Euroleague berät über Maccabi

von Redaktion

München – Mittwochvormittag haben sich die Macher der Euroleague-Clubs noch einmal zur Krisenberatung zusammengeschaltet. Das Thema: Was soll nun werden aus dem israelischen Vertreter Maccabi Tel Aviv? Klar ist nur eines: An einen regulären Spielbetrieb in Israel ist in diesen Tagen nicht zu denken. Auch deshalb flog der Club seine ausländischen Profis, darunter auch den Ex-Bayern Wade Baldwin aus Israel aus. Der Spielmacher und seine Kollegen warten im nicht zu fernen Zypern darauf, wie sich die Dinge entwickeln. Auf der Mittelmeerinsel hatte Maccabi vor einigen Wochen ein Testturnier bestritten, der Basketball-Verband des Landes nahm die Delegation nun bereitwillig auf – die Maccabi Profis werden sich in zypriotischen Anlagen fit halten.

Das israelische Personal des Clubs dagegen verblieb in Tel Aviv. Auf der Clubhomepage ist ein Video zu sehen, von einem Besuch von Maccabi-Vertretern in einem Lager von Menschen, die aus den direkten Kampfgebieten im Süden des Landes evakuiert worden waren.

Doch die Fragen ist nun: Wie wird es weitergehen? Einen Krisenplan für die nächsten Tage hatte die Euroleague schon zu Wochenbeginn gefunden. Das morgige Auswärtsspiel in Mailand wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, Für das Duell mit Valencia am dritten Spieltag wurde das Heimrecht getauscht – die Begegnung soll am Mittwoch in Spanien steigen. Danach hat Maccabi mit den Tripps nach Athen und Monaco ohnehin zwei Auswärtspartien auf der Agenda. „Das werden wir abwarten und die Situation beobachten“, sagte Euroleague-Vertreter Alex Ferrer, „Dann werden wir weiter entscheiden.“ Der Auftritt des FC Bayern in Tel Aviv steht am 9. November im Plan.

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