HEINRICH HEUTE
Wir berichten aktuell ausführlich über den Fußball in Saudi-Arabien. Das sind spannende Geschichten. So war gestern zu erfahren, dass Olli Kahn bei den Saudis beinahe Heiligenstatus genießt. Das ist verständlich. Denn Menschen nur ins Ohr zu beißen, gilt nach dortigen Maßstäben fast als zärtliche Liebesbekundung. Nach der WM 2034 hat FIFA-Machthaber Gianni Infantino allerdings ein Riesenproblem, denn ihm gehen die Unrechtsregimes aus. Nach Katar und den Saudis wird’s eng. Nordkorea ist zu kurios, bei Erdogan weiß man nicht recht. Und wann Putin bereit für eine WM ist, ist fraglich. Infantino denkt darüber nach, in der Wüste oder in den Schweizer Bergen einen eigenen Schurkenstaat zu gründen, mit schlimmer Menschenrechtslage und ohne lästige Pressefreiheit. Die WM 2038 wäre der Volksrepublik FIFA oder Afgiannistan nicht mehr zu nehmen.