Champion Verstappen mal wieder nicht zu bremsen

von Redaktion

Der Red-Bull-Star, der seinen dritten WM-Titel schon sicher hat, gewinnt auch den Sprint in Austin

Austin – Erst spielte Max Verstappen seine Cleverness aus, dann zog der Weltmeister in gewohnter Dominanz davon. Der Red-Bull-Star hat auch nach dem Gewinn des dritten Fahrertitels seine Stärke einmal mehr unter Beweis gestellt und ist beim Sprint in Austin/Texas zu einem am Ende ungefährdeten Sieg gefahren. Zweiter wurde Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Mercedes, der Verstappen nur in der Anfangsphase des Sprintrennens unter Druck setzen konnte. Rang drei ging an Ferrari-Pilot Charles Leclerc.

„Wir haben die Pace kontrolliert, am Ende hat es Spaß gemacht. Wir konnten unseren eigenen Rhythmus fahren“, sagte Verstappen. Der Niederländer baute seinen Vorsprung in der bereits entschiedenen Weltmeisterschaft aus, der 26-Jährige hatte vor dem Grand Prix am Sonntag (bei Druck dieser Ausgabe noch nicht beendet/d. Red.) 441 Zähler auf dem Konto, sein mexikanischer Teamkollege Sergio Perez als Zweiter 228 Punkte.

Die Spannung in der Formel-1-Weltmeisterschaft ist nicht erst seit der Entscheidung vor zwei Wochen in Katar dahin. In Texas ging es auf der holprigen Strecke im Sprint aber unerwartet eng zu. „Wir sind alle sehr eng beieinander. Aber die Weltmeisterschaft haben wir ja schon in der Tasche“, sagte Verstappen vorab.

Schon beim Start zeigte Verstappen, warum er die Saison 2023 so dominiert. Er agierte im markanten steilen Anstieg zur ersten Kurve klug und verteidigte Startplatz eins gegen Leclerc mit einem guten Manöver. Nutznießer des Duells war Hamilton, der sich auf Position zwei vorschob.

Der Brite hatte das Austin-Update der Silberpfeile schon nach den ersten Eindrücken gelobt und stellte die Verbesserungen an seinem Auto nun auch im Rennen unter Beweis. Hamilton war in der Lage, mit Verstappen mitzuhalten. Dieser wiederum beschwerte sich via Funk über das nervöse Heck seines Red Bull.

Die Hoffnungen auf einen packenden Zweikampf der alten Rivalen machte Verstappen aber früh zunichte. Nach einem Drittel der Renndistanz von 19 Runden setzte sich der Niederländer ausreichend ab, um Hamilton aus dem DRS-Fenster zu halten. In der Folge vergrößerte er den Vorsprung auf den siebenmaligen Champion stetig – und fuhr den Sieg problemlos nach Hause. sid

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