Der Kraftprotz und seine Königin

von Redaktion

Ski-Ass Kilde über den Norweger-Zoff und Freundin Shiffrin

Gröden – Aleksander Aamodt Kilde ist eines der größten Kraftpakete im Ski-Weltcup, vor ein paar Jahren bekam er den Spitznamen „Mr. Oberschenkel“. Kaum ein Abfahrer stürzt sich mit derart brachialer Gewalt die Pisten hinab wie der Norweger. In der Saison steht der 31-Jährige noch mehr im Fokus als in den vergangenen Wintern. Und das liegt nicht nur an der Beziehung zu Star-Rennfahrerin Mikaela Shiffrin, mit der er seit knapp drei Jahren liiert ist. Vielmehr sorgte der überraschende Rücktritt von Teamkollege Lucas Braathen unmittelbar vor Saisonbeginn dafür, dass der Druck auf Kilde stieg. Wegen eines Streits mit dem norwegischen Verband hatte der im Alter von 23 Jahren seine Karriere beendet.

Der Routinier kündigte an, jenes System ändern zu wollen. Norwegens Skiverband hält die Vermarktungsrechte an seinen Spitzenathleten, was zur Folge hat, dass diese keine privaten Sponsoren akquirieren und zeigen können. „Das ist nicht richtig“, kritisierte Kilde zuletzt in einem Interview. „Wir brauchen die Freiheit, unsere eigene Marke aufzubauen. Wir wollen auch Menschen sein, die auf unserer eigenen Plattform in den sozialen Medien machen können, was wir wollen.“

Zur Einstimmung auf den Gröden-Dreierpack mit Abfahrten am Donnerstag und Samstag sowie einem Super-G am Freitag (jeweils 11.45 Uhr) postete Kilde ein kurzes Video vom Training und meinte, das famose Panorama sei auch „ein bisschen ablenkend“. Von Freundin Shiffrin gab es dafür in den Kommentaren einen Liebes-Smiley. Seit Anfang 2021 sind die Ausnahmeathleten zusammen. Wäre es nach Kilde gegangen, hätte es übrigens schon viel früher losgehen können mit den beiden, wie der Norweger der Schweizer Zeitung „Blick“ jüngst erzählte. Er sei Shiffrin schon vor mehr als zehn Jahren erstmals bei einem Trainingslager in Chile begegnet. „Sie hat mir auf Anhieb super gefallen. Aber weil sie damals erst 16 und ich 19 war, war die Zeit noch nicht reif für eine Liebesbeziehung.“

Sie wurden dann zunächst Facebook-Freunde. „Für mich war schnell klar, dass ich mit dieser wunderbaren Frau eine Liebesbeziehung führen möchte. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie das nicht will.“ Etwas später war es Shiffrin, die Kilde fragte, ob er ihr Boyfriend sein wolle. „Ich habe natürlich sofort ja gesagt“, berichtete der Skandinavier.  dpa

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