Eishockey
Leon Draisaitl hat den Erfolgslauf mit seinen Edmonton Oilers fortgesetzt und das deutsche NHL-Duell gegen Lukas Reichel gewonnen. Beim 4:1 über die Chicago Blackhawks feierten die so schwach gestarteten Kanadier in der nordamerikanischen Profiliga bereits ihren achten Sieg nacheinander, erstmals ist die Saisonbilanz positiv. Draisaitl traf zum 3:1 (34.). Es war das zwölfte Saisontor des Kölners. Auch Moritz Seider markierte ein Tor. Beim 6:4 der Detroit Red Wings gegen die St. Louis Blues erzielte Seider den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 3:3. Die Red Wings hielten durch den Sieg den Anschluss an die direkten Playoff-Plätze der Atlantic-Division in der NHL. Die Blues trennten sich anschließend von Trainer Craig Berube. Interimsweise soll Drew Bannister übernehmen, wie das Team aus Missouri mitteilte. Er trainierte bislang das Ausbildungsteam der Blues, die Springfield Thunderbirds.
Ski Nordisch
Das deutsche Skilanglauf-Team muss auch beim Weltcup im norwegischen Trondheim auf Olympiasiegerin Katharina Hennig, Laura Gimmler, Albert Kuchler und Florian Notz verzichten. Das Quartett ist nach Corona-Infektionen noch nicht wieder fit genug für die Wettkämpfe im WM-Ort von 2025. Die vier waren bereits am vergangenen Wochenende im schwedischen Östersund nicht angetreten. „Sie konnten zum Teil schon wieder ins Training einsteigen“, sagte Langlauf-Sportdirektor Andreas Schlütter. „Der Fokus liegt aber ganz klar darauf, ganz gesund zu werden, um anschließend einen vernünftigen Trainingsaufbau zu realisieren.“
Formel 1
Formel-1-Teamchef Toto Wolff hat den Motorsport-Weltverband FIA wegen der Untersuchung gegen ihn und seine Frau Susie kritisiert. „Es wurde aus dem Nichts eine absurde Anschuldigung kreiert. Das war ein persönlicher Angriff, bei dem eine rote Linie überschritten wurde“, sagte der Mercedes-Boss der Sport Bild. Die FIA hatte in der Vorwoche die Prüfung eines Medienberichts angekündigt. Konkret ging es um den Vorwurf, dass vertrauliche Informationen von einem Mitarbeiter des FOM (Formel-1-Management, d.Red.) an einen Formel-1-Teamchef weitergegeben wurden. Sowohl Wolff, der in dem Bericht beschuldigt wurde, als auch das Formula One Management, für das Wolffs ebenfalls namentlich genannte Ehefrau Susie als Geschäftsführerin der Frauen-Nachwuchsserie F1 Academy tätig ist, hatten schon damals irritiert reagiert und die Anschuldigungen zurückgewiesen. Die Ermittlungen wegen eines möglichen Interessenkonflikts wurden schnell eingestellt. „Ich bin nach zehn Jahren als Teamchef schon ziemlich abgebrüht und kaum noch zu überraschen, aber diese Geschichte war doch schockierend“, sagte Wolff nun.