München – Eine kleine Schwierigkeit brachte das Wiedersehen für Paul Zipser dann doch mit sich. Der langjährige Bayern-Profi musste mit seinen Heidelbergern in die Gäste-Kabine. Ansonsten war der Auftritt im BMW Park für den Forward ein bisschen wie Heimkommen. Zumindest sportlich für Zipser („Es wäre überragend, hier zu gewinnen.“) aber weniger erfreulich aus. 83:57 (41:26) fegten die Bayern über den Tabellenvorletzten hinweg.
Dabei hatte Trainer Pablo Laso beim letzten Pflichtstück im alten Jahr einigen seiner Schwerstarbeiter eine Pause verordnet. Sylvain Francisco und Devin Booker pausierten, auch die Weltmeister Andi Obst und Niels Giffey durften sich vor der nun folgenden Reisewoche mit Auftritten in Bologna (Mittwoch), Mailand (Freitag) und Rostock (Sonntag) noch einmal schonen.
Doch auch ohne dieses Quartett ließen die Bayern von Beginn an wenig Zweifel offen. Mit zupackender Defensive zwang man Heidelberg von Beginn an zu Fehlern. Und nach vorne? Vertrat Nelson Weidemann Francisco beachtlich – mit 16 Punkten war er am Ende sogar der Münchner Topscorer. Und natürlich verschafften Serge Ibaka und 2,16-Meter-Center Danko Brankovic ihren Bayern auch ohne Booker die nötige Überlegenheit am Korb.
Laso war entsprechend mit sich und der Bayern-Weltzufrieden: „Alle machen einen guten Job. Ich bin froh, dass wir das Jahr so beenden konnten.“ rp