IM BLICKPUNKT

Two Nights Tour der Frauen: Deutsche bei der Premiere hinterher

von Redaktion

Die deutschen Skispringerinnen haben die Premiere der Two-Nights-Tour ohne Erfolgserlebnis beendet. An Neujahr war Agnes Reisch auf Platz elf die beste deutsche Athletin in Oberstdorf. Auch Selina Freitag (13.) und Katharina Schmid (16.) hatten vor 3000 Zuschauern am Schattenberg mit dem Podest nichts zu tun.

Ein ähnliches Ergebnis hatte bereits der Auftaktwettbewerb auf der Großen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen hervorgebracht. „Das war nicht ganz optimal“, sagte Schmid, früher Althaus, im ZDF. Beim zweiten Sprung landete sie bereits bei 113,5 Meter.

Den Tagessieg sicherte sich Eva Pinkelnig (Österreich) vor der Kanadierin Abigail Strate und Eirin Maria Kvandal aus Norwegen. Die Slowenin Nika Prevc, Schwester der berühmten Skisprung-Brüder Peter, Cene und Domen, Tagesplatz fünf, durfte sich über den Gesamtsieg bei der Tour mit zwei Stationen freuen. Die Frauen um Dreifach-Weltmeisterin Schmid pochen weiter auf eine Einführung einer Vierschanzentournee. In diesem Winter gab es aber nur die beiden Wettbewerbe in Deutschland. Innsbruck und Bischofshofen waren keine Stationen für die Frauen.

Die Zuschauerzahlen bei der Two-Nights-Premiere fielen ernüchternd aus: 3000 Fans in Oberstdorf, 3500 in Garmisch-Partenkirchen. Die Organisatoren hatten mit einer stärkeren Tageskasse gerechnet. Sollte der Österreichische Skiverband (ÖSV) einsteigen, würden dort die Stationen in Innsbruck und Bischofshofen gemeinsam mit den Männern ausgetragen werden – und nicht vertauscht wie in diesem Winter in Deutschland. Ein konkreter Zeitplan wurde bislang aber nicht veröffentlicht.

Artikel 11 von 11