SC Riessersee: Der SC Riessersee ist endgültig zurück in der Erfolgsspur: Das vergangene Wochenende brachte zum zweiten Mal in Folge sechs Punkte für die Werdenfelser. Erst gelang ein 5:2-Erfolg beim Duell der Altmeister in Füssen gegen die Mannschaft, gegen die es in den beiden vorherigen Spielen zwei Niederlagen gegeben hatte. Am Sonntag dann ein 3:0-Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Deggendorf, der erstmals torlos blieb. „Es war eine gute Mannschaftsleistung“, freute sich SCR-Trainer Pat Cortina. „Alle haben es gut gemacht. Wir haben das erste Tor im richtigen Moment geschossen. Die Begegnung hätte auch in die andere Richtung gehen können, es war ein sehr enges Spiel.“ Für seine Mannschaft war es erst der zweite Siege im zwölften Spiel gegen eine Top -Vier-Mannschaft. Der andere gelang Ende Oktober beim 6:4 in Heilbronn. Besonders freute sich Cortina, „weil wir uns die gesamten 60 Minuten an unseren Spielplan gehalten haben“. Am Freitag kommt es erneut zum Duell mit den nun drittplatzierten Deggendorfern. Dann in Niederbayern. TITUS FISCHER
Bad Tölz: Druck auf die Euphoriebremse bei den Tölzer Löwen: Zwar haben sie sich auf Oberliga-Rang zehn verbessert. Aber finanzielle Sorgen wegen mauen Zuschauerzuspruchs und eine 1:6-Niederlage in Heilbronn verschlechtern die Laune. Und dann waren die Tölzer am Sonntag auch noch spielfrei, mussten der Konkurrenz untätig zuschauen. Passiert ist nicht viel: Verfolger Füssen kassierte eine böse 0:12-Klatsche in Memmingen. Passau setzte sich zwar bei Schlusslicht Stuttgart durch. Der Abstand scheint mit zehn Punkten aber noch groß genug.
Der Unterschied im Spiel bei den Falken, die anschließend auch Tabellenführer Weiden besiegten, war nicht so groß, wie das Ergebnis andeutet. „Bei fünf gegen fünf waren wir gleichauf, haben ein sehr gutes erstes Drittel gespielt“, meint Trainer Axel Kammerer. „Aber die Special Teams haben den Unterschied gemacht. Wir haben unsere Chancen in Überzahl nicht genutzt, Heilbronn schon.“ Nach zwei Gegentreffern jeweils in Unterzahl kamen die Tölzer nicht mehr heran. Obwohl sie viel Druck machten und gute Chancen hatten, verloren sie mit 1:6. „Zu hoch“, wie Kammerer findet. „Aber wir haben zu leichte Tore zugelassen und eben auch nicht gut genug verteidigt.“ NICK SCHEDER
Peiting: Die Heimserie des EC Peiting hält. Gegen den Tabellennachbarn, den Höchstadter EC, holte der ECP den siebten Sieg in Folge, mit dem der Rückstand auf den siebtplatzierten HEC auf einen Punkt schrumpfte. Im einzigen Spiel des Wochenendes mussten die Pfaffenwinkler aber zum sechsten Mal in dieser Saison nachsitzen. In einem engen und ausgeglichenen Match hatten die Peitinger nach dem zwölften Penalty, den Verteidiger Alex Biberger in sehenswerter Manier verwandelte, knapp mit 2:1 die Nase vorne. „Das Spiel war heute so kalt wie das Stadion“, urteilte Morris nach dem relativ emotionslosen Auftritt bei tiefen Temperaturen. „Wir waren vielleicht ein bisschen zu vorsichtig“, ergänzte der ECP-Coach, nachdem sein Team gegen die konterstarken Gäste nicht ganz so schwungvoll auftrat wie noch in den Heimspielen davor. Mit dem Engagement seiner Truppe war Morris einverstanden, aber nicht unbedingt mit dem Überzahlspiel. „Das ist eine Baustelle, an der wir arbeiten müssen,“ grummelte Morris. Um am Freitag gegen Weiden etwas holen zu können, muss sich der ECP Im Powerplay steigern. „Dann hoffe ich natürlich, dass unsere Heimserie gegen den Tabellenführer weitergeht“, lautet der Wunsch des ECP-Trainers. ROLAND HALMEL