FUSSBALL IN KÜRZE

Justiz ermittelt wegen Rassismus-Vorfall Revolte beim FCK? Hengen dementiert Salah fällt länger aus als erwartet

von Redaktion

Der Rassismus-Vorfall beim Serie-A-Spiel Udinese Calcio-AC Mailand (2:3) am Samstag, der gegen Milans Keeper Mike Maignan gerichtet war, beschäftigt jetzt die italienische Justiz. Die Staatsanwaltschaft von Udine hat Ermittlungen gegen zehn Problemfans aufgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, den Torwart mit Affenlauten verunglimpft zu haben. Die Zuschauer waren durch Überwachungskameras identifiziert worden.

Die Unruhe beim Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern nach sieben Niederlagen in Folge wird immer größer. Am Montag sah sich Geschäftsführer Thomas Hengen dazu gezwungen, im Internet kursierende Meldungen hinsichtlich einer angeblichen Spielerrevolte gegen Dimitrios Grammozis und einer Entlassung des Trainers zu dementieren.

Was am Tag nach dem Spiel gegen den FC St. Pauli ins Netz gestellt wurde, „hat uns schockiert“, erklärte Hengen auf der Internetseite der Pfälzer. Laut Hengen hätten die Urheber von bösen Gerüchten „kein anderes Ziel, als unserem FCK zu schaden und uns zu spalten. Das werden sie aber auch vor dem wichtigen Heimspiel gegen Schalke nicht schaffen, denn wir werden weiter zusammenhalten und an uns glauben“.

Ägyptens Mohamed Salah fällt nach seiner Verletzung beim Afrika-Cup laut seines Beraters länger aus als zunächst angenommen. „Mohammeds Verletzung ist schwerwiegender, er wird 21 bis 28 Tage und nicht zwei Spiele fehlen“, schrieb Spieleragent Ramy Abbas Issa am Montagabend bei X. Salah vom FC Liverpool werde nun in England intensiv an seiner Rückkehr auf den Platz arbeiten.

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