Rosenheim: Nur ein Dreier aus den letzten 14 Partien

von Redaktion

Rosenheim – Langsam wird es eng für die Starbulls Rosenheim im Kampf um einen der Pre-Playoff-Plätze der DEL2. Nach der furiosen Aufholjagd und dem 5:4-Heimsieg nach 0:4-Rückstand gegen Crimmitschau verloren die Rosenheimer gegen die Konkurrenten Dresden (2:5) und in Freiburg (2:3 nach Verlängerung) e und holten lediglich einen Punkt. Das ist im Kampf um den sicheren Klassenerhalt und die Teilnahme an den Pre-Playoffs eindeutig zu wenig – auch wenn noch alles machbar ist.

Daran klammern sich die Rosenheimer seit einigen Spielen – und die werden immer weniger. Jetzt sind es nur noch 12 Partien, die den Rosenheimern bleiben. In den letzten 14 Spielen gelang den Starbulls lediglich ein einziger Drei-Punkte-Sieg, während die Konkurrenz fleißig punktete und in der Tabelle vorbeizog.

Obwohl in Freiburg das Unterzahlspiel gut funktionierte, in Überzahl ein Treffer gelang, der zurückgekehrte Thomas Pöpperle eine gute Leistung bot und Torjäger Reid Duke zweimal traf, reichte es nicht zu einem Sieg. Der Hauptgrund: Die Rosenheimer leisteten sich bei den Gegentoren zu viele Fehler.

Natürlich fehlt der überragende Offensive-Verteidiger Shane Hanna, dessen Hand-Operation erfolgreich verlaufen ist. Doch das allein kann nicht der Grund sein. In Freiburg konnten die Rosenheimer in voller Mannschaftsstärke auflaufen, obwohl vier Spieler gar nicht im Aufgebot standen. Der Kader ist also breit genug, die Qualität der Spieler sollte ausreichen, um unter die ersten Zehn zu kommen. Nur abrufen muss die Starbulls-Mannschaft das Potenzial schon selbst. Gut, dass sich die Rosenheimer auf ihre Fans verlassen können, denn nur zusammen ist das Erreichen der Ziele möglich.

Jetzt warten auf die Starbulls zwei Gegner aus den Top Six der Tabelle. Vielleicht gelingt den Rosenheimern am kommenden Freitag endlich der erste Sieg in einem bayerischen Derby. Dann sind die Rosenheimer zu Gast beim Erzrivalen in Landshut. Am Sonntag steht dann das Heimspiel gegen den Tabellendritten Ravensburg auf dem Programm. HANS-JÜRGEN ZIEGLER

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