Sportpsychologe

„Dänemark nicht überhöhen“

von Redaktion

Was also tun vor dem Halbfinale gegen Topfavorit Dänemark? Sportpsychologe Matthias Herzog (47) hat in der Vergangenheit sowohl mit der SG Flensburg-Handewitt als auch THW Kiel gearbeitet. Er weiß, was Handballer wann brauchen. „Vor allem sollte die deutsche Mannschaft aufhören, Dänemark größer zu machen, als sie sind. Wird der Gegner als übermächtig dargestellt, wird es noch schwieriger“, sagte er. Timo Kastening (28) und Juri Knorr (23) seien gefordert, „keinen Harakiri-Handball“ zu spielen. Einfachheit und Spaß sollen im Vordergrund stehen. Die Erfahrenen Johannes Golla (26), Julian Köster (23) und Andreas Wolff (32) sollten mit „Überzeugung“ vorangehen. Herzog: „Um wieder auf 100 Prozent zu kommen, dürfen sich die Spieler ihre Stärken bewusst machen. Dazu die Atmosphäre der Heim-EM verdeutlichen.“  pk

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