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Ferstl: Nach Garmisch tritt auch er zurück

von Redaktion

In Kitzbühel hat Thomas Dreßen dem Skisport Servus gesagt – in Garmisch macht ihm das nun ein Teamkollege nach. Auch Josef Ferstl beendet seine Laufbahn. Auch er war Kitzbühel-Sieger, 2019 im Super-G. Am Donnerstag kündigte der 35-Jährige an, dass die zwei Heim-Rennen am Wochenende in Garmisch-Partenkirchen seine letzten sein würden.

Der Athlet vom SC Hammer in Oberbayern hatte nach zuletzt mauen Jahren in dieser Saison noch einmal versucht, in die Weltspitze vorzustoßen. „Aber wenn der Kopf nicht mehr bereit ist, volles Risiko zu gehen, ist es an der Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen“, teilte Ferstl mit. Bei seinen zehn Rennen in diesem Winter schaffte es der Routinier nur zweimal unter die Top 30.

Seit 2007 bestritt der Speed-Spezialist 190 Rennen im Weltcup, bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Ende 2017 siegte er beim Super-G in Gröden, gut ein Jahr später dann in Kitzbühel. 40 Jahre, nachdem sein Vater die Abfahrt auf der Streif gewonnen hatte.

Silber für Münchnerin bei Jugend-Olympia

Die Skirennläuferin Charlotte Grandinger hat Team Deutschland bei den Olympischen Jugendwinterspielen von Gangwon die einzige Medaille am sechsten Wettkampftag beschert. Die 16-jährige gebürtige Münchnerin sicherte sich in Südkorea Slalom-Silber hinter der Österreicherin Maja Waroschitz, die schon die Kombination gewonnen hatte. Die Athletin des Skiverbands München geht aktuell in die elfte Klasse des Skiinternats Berchtesgaden. Bevor sie 2023 den Sprung in den Nachwuchskader des Deutschen Ski Verbandes schaffte, trainierte sie beim Cheftrainer des Münchner Skiverbands Florian Müller. Mit sechs Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen belegt Team D im Medaillenspiegel weiter Platz drei, es führt Italien (9/2/3).

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