HEINRICH HEUTE
Der Verband der Münchner Hoteliers frohlockt, der FC Bayern ist beunruhigt: Seit Harry Kane nicht mehr im Nobelhotel Mandarin Oriental wohnt, sondern mit seiner Familie in der Villa draußen in Baierbrunn, stottert die Tormaschine. Nur ein Treffer 2024, Lewandowski-Rekord nicht übertroffen – das ist nicht Kane-like. Aber es ist nur allzu menschlich: Daheim machen die vier Kinder Rabatz, die Nächte sind unruhig, und die Katie will auch Aufmerksamkeit. Da leidet die Konzentration. Uli Hoeneß hat bereits angeboten, Kane tageweise im ruhigen Südflügel seines Anwesens am Tegernsee nächtigen zu lassen. Das Mandarin Oriental will den englischen Heimschläfer und Chancentod („Chance-Dead“) als Werbemaßnahme sogar kostenlos wieder aufnehmen. Für die Hoteliers sind Kane-Tore die beste Reklame: „Soll sich Deine Gage lohnen, musst Du nur im Hotel wohnen.“