Der frühere Vorstandsvorsitzende des FC Bayern, Karl-Heinz Rummenigge, ist offiziell aus dem UEFA-Exekutivkomitee verabschiedet worden. Die Amtszeit des 68-Jährigen endete am Donnerstag in Paris, der Kongress der Europäischen Fußball-Union bestätigte Rummenigges Nachfolger Miguel Angel Gil Marin. „Kalle, du bist derjenige im Fußball, der mich am meisten beeindruckt hat“, sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin. Rummenigge habe ihn nicht nur als Spieler beeindruckt, sondern „als Mensch, als Anführer, als Charismatiker“, sagte der Slowene. „Was du getan hast, hast du zum Wohle des Fußballs getan. Der Fußball liebt dich.“ An den früheren deutschen Nationalspieler gerichtet sagte Ceferin: „Wir brauchen dich noch. Wir brauchen deine Weisheit, die werden wir immer brauchen.“ Rummenigge war 2021 als Repräsentant der Club-Vereinigung ECA wieder ins Exekutivkomitee berufen worden, dem er bereits von 2016 bis 2017 angehört hatte. Von 2008 bis 2017 war er Vorsitzender der ECA. FIFA-Präsident Gianni Infantino sagte in Paris: „Er war mein Idol, als er gespielt hat.“
Gastgeber Katar darf bei der Asien-Meisterschaft weiter auf eine erfolgreiche Titelverteidigung hoffen. Die Auswahl des Emirats siegte im Halbfinale gegen den Iran etwas glücklich mit 3:2 (2:1) und trifft damit am Samstag (16.00 Uhr) im Endspiel auf Jordanien, das am Tag zuvor Südkorea mit dem deutschen Trainer Jürgen Klinsmann ausgeschaltet hatte. Almoez Ali gelang der Siegtreffer für Katar in der 82. Minute. Zuvor hatten der Ex-Leverkusener Sardar Azmoun (4.) und Alireza Jahanbakhsh per Elfmeter (51.) für den Iran und Jassem Gaber (17.) sowie Akram Afif (43.) für die Gastgeber getroffen. Der Iraner Shoja Khalilzadeh sah in der Nachspielzeit die Rote Karte (90.+3). Katar hatte 2019 erstmals die Asien-Meisterschaft gewonnen. Bei der Heim-WM 2022 schied das Team dagegen in der Vorrunde aus.