„Wir schaffen das gemeinsam“

von Redaktion

Präsident Herbert Hainer schwört die Bayern aufs Viertelfinale ein – und steht hinter Tuchel

München – Nach der zweiten Niederlage innerhalb einer Woche hat die Trainerdiskussion den FC Bayern erreicht. Während rund um den Rekordmeister nach dem 0:1 bei Lazio Rom schon über mögliche Nachfolger für Thomas Tuchel spekuliert wird und Namen wie die Königslösung Xabi Alonso, Hansi Flick, Zinedine Zidane, Jose Mourinho oder gar Louis van Gaal ins Spiel gebracht werden, haben sich die Bosse um Herbert Hainer festgelegt, weiterhin in den bis 2025 gebundenen Coach zu vertrauen. Im Kurz-Interview sprach der Präsident des FC Bayern nach der Landung aus Rom gestern Nachmittag über die sportliche Lage – und übte sich in Optimismus.

Herr Hainer, Noch ist es nicht soweit, aber was würde Ihnen beziehungsweise dem Verein eine titellose Saison bedeuten?

Damit beschäftigen wir uns überhaupt nicht. In der Champions League haben wir noch alle Chancen. Auch nach dem 0:1 bei Lazio Rom ist weiterhin alles möglich. Im Rückspiel in drei Wochen werden wir das drehen und ins Viertelfinale einziehen. Mit unseren Fans im Rücken in der ausverkauften Allianz Arena schaffen wir das. In der Bundesliga sind noch 13 Spiele zu gehen. Aufgeben gibt es bei uns nicht. Der FC Bayern glaubt immer an sich, bis zur letzten Minute.

Ein naheliegender Diskussionspunkt ist der Trainer. Wie wichtig ist Ihnen Kontinuität auf dieser Position?

Thomas Tuchel und sein Trainerteam arbeiten akribisch und engagiert. Und die Mannschaft hat in dieser Saison schon gezeigt, was sie kann. Klar, im Moment fehlen uns die Ergebnisse. Wir brauchen nun eine Initialzündung, um auf dem Platz den viel zitierten Bock umzustoßen. Daran arbeiten wir alle gemeinsam und ich bin überzeugt, dass wir das schaffen.

Sie sprachen das Bock umstoßen an. Im Moment sieht man der Mannschaft ja eher Verunsicherung als das berühmte Mia san Mia an. Was macht Sie zuversichtlich, dass sie den Bock umstoßen? Woran halten Sie sich fest?

Die individuelle Qualität der Mannschaft ist bekannt. Jeder einzelne Spieler hat oft genug bewiesen, welche Klasse er hat. Im Moment fehlt uns die Leichtigkeit, das Selbstverständnis, da gebe ich Ihnen recht. Aber ich habe nach dem Spiel beim Bankett und beim Rückflug mit den Spielern gesprochen und es ist ganz klar der Anspruch, so schnell wie möglich in die Erfolgsspur zurückzukommen.  rp, hlr, bok

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