IN KÜRZE

DSV-Asse auf Nordtournee Absage: Straßer aus dem Rennen Rempe prügelt sich ins Rampenlicht

von Redaktion

Skispringen

Olympiasieger Andreas Wellinger führt das Aufgebot des Deutschen Skiverbands (DSV) für die „Raw-Air“-Tour an. Neben dem 28-Jährigen gehen in Norwegen auch Karl Geiger, Stephan Leyhe, Pius Paschke, Philipp Raimund und Constantin Schmid an den Start. In der Frauen-Konkurrenz setzt der DSV auf Katharina Schmid, Selina Freitag, Luisa Görlich, Agnes Reisch, Anna Rupprecht und Juliane Seyfarth. Die seit 2016/17 ausgetragene Serie der Skispringer beginnt am Freitag in Oslo am Holmenkollen mit der Qualifikation. Am Samstag steht dann das erste Springen an, bevor es in der kommenden Woche in Trondheim und Vikersund weitergeht. Insgesamt müssen Männer und Frauen in nur zehn Tagen auf drei unterschiedlichen Anlagen insgesamt 16 Sprünge absolvieren. Dabei geht es auch um Punkte für den Weltcup sowie ein Preisgeld von bis zu 40 000 Euro für den Sieger und die Siegerin.

Ski alpin

Linus Straßer hat keine Chance mehr auf den Gewinn des Slalom-Weltcups. Der Internationale Ski- und Snowboard-Verband FIS sagte am Mittwoch nach dem Riesenslalom auch den vorletzten Slalom in dieser Saison im slowenischen Kranjska Gora ab. Aufgrund des anhaltenden Regens am Dienstag und am Mittwoch sei die Piste endgültig unbrauchbar für ein Rennen geworden, teilte der Weltverband mit, ein Ausweichort bot sich in der Kürze der Zeit nicht an. Damit steht der Österreicher Manuel Feller vorzeitig aks Gewinner der kleinen Kristallkugel fest.

Eishockey

Der deutschstämmige Matt Rempe von den New York Rangers ist die neue Attraktion der nordamerikanischen Profiliga NHL. Aber nicht weil er so gut Eishockey spielt – seit seinem Debüt beim Freiluftspiel gegen Lokalrivale Islanders macht Rempe vor allem durch spektakuläre Faustkämpfe auf sich aufmerksam. Bei den Fans ist der 21-Jährige und vor allem die Videos seiner Schlägereien längst Kult. Seine Bilanz auf dem Eis ist allerdings weniger spektakulär. In bislang acht NHL-Partien brachte er es auf gut 40 Minuten Eiszeit. Nicht viel weniger Zeit verbrachte er allerdings auf der Strafbank. Übrigens: Abseits der Eisfläche soll Rempe, dessen Großeltern einst aus Deutschland nach Kanada auswanderten, ein herzensguter Kerl sein.

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