Mit frischen Kräften in den Gipfel

von Redaktion

FCB-Coach Straus über Frankfurt-Duell: „Immer enge Spiele“

München – Während fast der komplette Kader der Frauen des FC Bayern zuletzt auf Länderspielreisen war, nutzte Alexander Straus die Zeit, um ein wenig abzuschalten. Der Trainer flog in seine Heimat Norwegen, verbrachte Zeit mit seiner Familie, ging angeln und wandern. „Das war wichtig für mich“, sagte Straus, der Kraft für die entscheidenden Wochen der Saison sammeln konnte.

Nachdem die Mannschaft am Dienstag die Pflichtaufgabe im Viertelfinale des DFB-Pokals bei Carl Zeiss Jena souverän löste, steht am Samstag das Bundesliga-Spiel beim Tabellendritten Eintracht Frankfurt (13 Uhr) an. Während die Bayern-Frauen einen Sieg brauchen, um die Tabellenspitze zu verteidigen, sitzt den Frankfurterinnen Hoffenheim im Kampf um die Qualifikation für die Champions League im Nacken.

„Die Spiele gegen Frankfurt sind immer sehr eng. Nichts anderes erwarte ich am Samstag“, sagte Straus. Die Eintracht schaffte es als bisher einzige Mannschaft in dieser Bundesliga-Saison, gegen die Bayern-Frauen kein Gegentor zu kassieren. Das Hinspiel in der Allianz Arena im Oktober endete torlos, der gegenseitige Respekt war beiden Mannschaft anzumerken. „Wir waren etwas zu vorsichtig“, erklärte Straus: „Aber wenn man zu viel riskiert und mit allen Spielerinnen versucht anzugreifen, können sie dir sehr wehtun.“ In der Offensive mehr zu wagen und gleichzeitig das Umschaltspiel der Eintracht zu unterbinden, wird der Schlüssel zum Erfolg sein.

Für Magdalena Eriksson dürfte das Spiel in Frankfurt noch zu früh kommen, für das darauffolgende Heimspiel gegen Leipzig und das Topspiel in Wolfsburg könnte die Innenverteidigerin nach ihrem Mittelfußbruch aber wieder eine Option sein. Und natürlich auch für das Pokal-Halbfinale am 30. oder 31. März, wenn es für die Bayern-Frauen zum schnellen Wiedersehen mit Frankfurt kommt. CHRISTIAN STÜWE

Artikel 1 von 11