Ibaka & Co. mit Problemen in der Defensive

von Redaktion

München – Erst die heftige Euroleague-Pleite am Donnerstag in Istanbul (86:109), dann der nationale Rückschlag am Sonntag zu Hause gegen Vechta (88:90 n.V.) – die Bayern-Basketballer haben nach zuvor 14 BBL-Siegen und zwei internationalen Erfolgen ein wenig den Schwung verloren. Der Grund: die wackelige Defensive.

„Wir müssen definitiv an der Wiederherstellung unserer Defensive arbeiten. Wir waren über das ganze Jahr eine Mannschaft, die verteidigen kann. In den letzten beiden Spielen war das nicht so“, betonte Trainer Pablo Laso. 80 Punkte von einer Mittelklassemannschaft sprechen in der Tat Bände. Das kritisiert auch Bayern-Forward Leandro Bolmaro: „Das tut weh. Sie haben viel physischer gespielt als wir. Zuhause müssen wir viel aggressiver sein.“ Zur Pause lagen die Münchner noch mit 16 Punkten in Führung, in der zweiten Hälfte drehte der Aufsteiger die Partie. „Wir haben gedacht, das Spiel ist erledigt“, resümierte Laso.

Bis Freitag haben die Bayern Zeit, ihre Abwehr wieder in den Griff zu bekommen, dann wartet Tabellennachbar Kaunas (15.) in der Euroleague. Derzeit hat der FCB bei noch sechs ausstehenden Spielen auf Rang 14 einen Sieg Rückstand auf Valencia. Die Spanier belegen Platz zehn, der zu den Play-Ins berechtigt.  la

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