München – Das 0:2 gegen Dortmund hat auch Tribünengast Manuel Neuer ziemlich geärgert – immerhin gibt es im Leben des Torhüters inzwischen aber jemanden, der ihn nach solchen Pleiten ablenkt: Beim ersten gemeinsamen Osterfest mit Sohn Luca zeigte sich Papa Manu stolz beim Spaziergang, erstmals lud er Fotos mit Luca in den Sozialen Medien hoch. „A little Easter walk at home“ (deutsch: „Ein kleiner Oster-Spaziergang zu Hause“) schrieb der er dazu.
Frische Luft und Familienzeit tun gut, um den Kopf freizubekommen. Und das musste auch Neuer am Tag, nachdem er beim ersten BVB-Tor einen kleinen Patzer von seinem Vertreter Sven Ulreich gesehen hatte und selbst zum Zuschauen verdammt war. Immerhin fiel in der Allianz Arena auf, dass Neuer beschwerdefrei gehen kann, am Sonntag trainierte er dann schon mit Ball. Beim Duell mit Heidenheim am Samstag (15.30 Uhr) wird er wohl wieder zwischen die Pfosten zurückkehren.
Auf der Alb geht es um ein gutes Gefühl für Arsenal, während Stuttgart auf Dortmund trifft – und Alexander Nübel im VfB-Tor an seine Leistungen anknüpfen will. Der einst designierte Neuer-Nachfolger hat sich am Sonntag öffentlich zu seiner Zukunft geäußert – und einen Verbleib beim VfB als „sehr, sehr gute Option“ bezeichnet. „Das wird jetzt klar analysiert, ich habe noch ein Jahr bei Bayern. Ich fühle mich aber sehr wohl hier. Ich glaube, das wissen alle“, so Nübel nach dem 3:3 gegen Heidenheim, bei dem ihm allerdings ein Eigentor unterlaufen war. Mit Bayern werde er sich „in den nächsten, ein, zwei, drei Wochen zusammensetzen“, sagte Nübel: „Mein Berater weiß, was ich will.“ Heißt: Nübel kann sich sehr gut vorstellen, zumindest noch eine oder zwei Spielzeiten beim VfB zu bleiben. vt, hlr