Deutschland-Achter mit mehr PS

von Redaktion

Rückkehr der Routiniers Ocik und Follert im Olympia-Jahr

Dortmund – Mit zwei Rückkehrern und reichlich Olympia-Erfahrung will der Deutschland-Achter bis zu den Sommerspielen in Paris zurück auf Erfolgskurs. Zum Start in die olympische Saison kehren Hannes Ocik als Schlagmann und Laurits Follert nach Bandscheibenvorfall zurück in das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV). Beim Weltcup in Varese/Italien in der kommenden Woche wartet nach schwierigen Jahren die erste Standortbestimmung.

„Wir haben uns weiterentwickelt, vor allem physiologisch. Bei der WM im vergangenen Jahr fehlten uns 1,4 Sekunden zu einer Medaille“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge bei der Team-Präsentation in Dortmund. Für den Achter müsse bis zu den Olympischen Spielen das Ziel sein, „diese Lücke zu schließen“. Ihre Plätze behalten Torben Johannesen und Olaf Roggensack, die bei der Olympia-Silbermedaille in Tokio bereits dabei waren, sowie Wolf-Niclas Schröder, Max John, Mattes Schönherr und Benedict Eggeling. Steuermann bleibt Jonas Wiesen.

Das Durchschnittsalter des nach dem Umbruch nach Olympia in Tokio stark verjüngten Achters liegt damit wieder bei 26,9 Jahren. Ocik (32) hatte mit dem Achter in Rio 2016 und fünf Jahre später in Tokio Silber gewonnen, zudem holte er drei WM-Titel. „Er bringt viel Erfahrung mit, gerade auf dieser Position“, sagte Tschäge. Der Olympia-Zweite Follert bringe „mehr PS an Bord“.  sid

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