Dortmund – Entspannt, gut gelaunt und voller Zuversicht geht Edin Terzic mit Borussia Dortmunds Team in die entscheidenden Wochen der Fußballsaison. Nur eine Woche nach dem Statement-Sieg über den FC Bayern (2:0) steht für den BVB die nächste schwere Prüfung an. Ein weiterer Sieg am Samstag (18.30 Uhr/Sky) über den aktuell vier Punkte besseren Tabellennachbarn VfB Stuttgart könnte nicht nur die Ausgangslage des Bundesliga-Vierten im Kampf um die Champions League-Qualifikation, sondern auch die Position des Trainers weiter verbessern. „Natürlich wollen wir aus dem Spiel gegen die Bayern Selbstvertrauen tanken, aber auch ganz viel Gier und Hunger haben“, sagte der BVB-Trainer, der am Donnerstag für das Duell mit dem VfB die Rückkehr von Stammtorhüter Gregor Kobel (Magen-Darm-Infekt auskuriert) ankündigen konnte: „Er steht uns wieder zur Verfügung.“
Terzic ist es gelungen, seine Mannschaft nach einer missratenen Hinrunde zu stabilisieren. Der jüngste Coup beim FC Bayern bestätigte den positiven Trend. Nach dem ersten Liga-Erfolg in München seit zehn Jahren lobte Sportdirektor Sebastian Kehl nicht nur die Profis: „Wir sind mega stolz auf die Mannschaft und das Trainerteam. Die drei Punkte waren nicht eingeplant.“ Ein Szenario wie noch in den Tagen vor der Winterpause, als die Vereinsspitze über eine Trennung von Terzic beriet, muss der Coach vorerst nicht mehr befürchten.
In der Tabelle nach der Winterpause rangiert der BVB hinter Fast-Meister Leverkusen (31) mit 26 Zählern auf Platz zwei – drei Punkte vor dem kommenden Gegner Stuttgart. sid