Fußball-Bundesligist RB Leipzig muss für die geplante Verpflichtung seines Wunsch-Geschäftsführers Marcel Schäfer wahrscheinlich eine Ablösesumme an den VfL Wolfsburg zahlen. Die Wolfsburger hatten sich am Mittwoch zwar von ihrem 39 Jahre alten Sportchef getrennt. Dabei wurde aber vorerst nur Schäfers Tätigkeit für den VfL beendet, nicht aber sein noch bis 2026 laufender Vertrag. Er würde eine Ablösesumme „nicht ausschließen“, sagte der Wolfsburger Aufsichtsratsvorsitzende Frank Witter. „Sein Vertrag läuft noch. Wir jagen ihn ja schließlich nicht vom Hof, sondern das Gegenteil ist der Fall.“ Schäfer hat offenbar ein Angebot von Leipzig für den Posten des Sport-Geschäftsführers vorliegen.