IN KÜRZE

Zeidler untermauert Favoritenrolle Hermann-Wick erstmals Mutter Ingolstadt trennt sich von einem Duo

von Redaktion

Rudern

Der Einer weiter an der Spitze, der Achter zurück auf dem Podium – die Paradeboote des Deutschen Ruderverbandes (DRV) haben beim Start in das Olympiajahr Mut für den weiteren Saisonverlauf geschöpft. Skiff-Weltmeister Oliver Zeidler bestätigte beim Weltcup auf dem Lago di Varese seinen Status als Favorit für Paris 2024 mit einem souveränen Sieg. Der Deutschland-Achter musste sich im Finale nur Weltmeister Großbritannien und dem WM-Zweiten aus den Niederlagen geschlagen geben, hat aber noch viel Luft nach oben: „Mit Platz drei sind wir zufrieden, aber mit dem Rennen nicht. Wir müssen viel stabiler werden“, forderte Steuermann Jonas Wiesen (Treis-Karden). Die größte deutsche Ruder-Hoffnung für Paris bleibt jedoch Zeidler. Im stark besetzten Einer-Finale hielt der 27-Jährige aus München am Sonntag Vize-Weltmeister Simon van Dorp auf Distanz und verwies den Niederländer mit mehr als einer Bootslänge Vorsprung auf Rang zwei. „Gerade im Einer ist man im Winter immer alleine. Da fehlt der Vergleich. Jetzt zum ersten Mal gegen die großen Jungs – das habe ich sehr gut gelöst“, sagte Zeidler.

Biathlon

Olympiasiegerin Denise Herrmann-Wick ist erstmals Mutter geworden. Wie die 35-Jährige am Sonntag bei Instagram mitteilte, kam Tochter Jonna bereits am vergangenen Dienstag zur Welt. „Jonna, du bist der Höhepunkt von allem, worauf wir sehnsüchtig gewartet haben“, schrieb Hermann-Wick unter ein schwarz-weiß Foto, das zwei Erwachsenenhände sowie eine Kinderhand zeigt: „Wir freuen uns auf eine chaotisch schöne, aufregende, neue, erfüllte Zeit zu Dritt.“ Herrmann-Wick ist seit 2022 verheiratet mit dem ehemaligen Langläufer Thomas Wick, der am Freitag 33 Jahre alt geworden war. „Liebling, das ist das schönste Geburtstagsgeschenk, dass du mir machen konntest!“, schrieb Wick unter den Post seiner Frau.

Eishockey

Der ERC Ingolstadt trennt sich von Verteidiger David Farrance (24) und Stürmer Brandon Kozun (34). Wie die Oberbayern aus der Deutschen Eishockey Liga am Sonntag mitteilten, erhält das US-Duo keinen neuen Vertrag mehr. Farrance und Kozun waren erst während der abgelaufenen Spielzeit als Nachverpflichtungen nach Ingolstadt gewechselt.

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