Schon weiter: Maximilian Marterer. © dpa/Frank Molter
Paris – Eine stressige Anreise, das lange Warten – und dann auch noch der ewige Regen: Der Start von Maximilian Marterer in die French Open hätte wahrlich einfacher laufen können, das Ergebnis war dennoch blitzsauber. Mit einem glatten 6:3, 6:2, 6:0 gegen den Australier Jordan Thompson zog der 28-Jährige aus Nürnberg locker in die zweite Runde ein – und atmete tief durch. „Ich bin glücklich, dass es hier mit einem guten Start geklappt hat“, sagte Marterer, der für den ersten deutschen Sieg in der Hauptrunde von Roland Garros und durchaus für ein kleines Ausrufezeichen sorgte. Bereits ausgeschieden sind dagegen Laura Siegemund (gegen die Amerikanerin Sofia Kenin 6:4, 2:6, 2:6) und Eva Lys (6:4, 5:7, 2:6 gegen Caromine Garcia aus Frankreich), die zwar jeweils ihren ersten Satz gewannen, den Vorsprung aber nicht ins Ziel brachten. Ganz anders Marterer, Nummer 101 der Welt, der zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder in die zweite Runde einzog – damals war er überraschend bis ins Achtelfinale vorgestoßen.
SID