Xavi warnt Flick: „Er wird leiden“

von Redaktion

Der Einstieg des ehemaligen Bundestrainers beim FC Barcelona verzögert sich

Warnende Worte: Der scheidende Barca-Coach Xavi. © IMAGO

Er soll einen Vertrag bis 2026 bei Barca bekommen: Ex-Bundestrainer Hansi Flick. © IMAGO

Barcelona – Die Bekanntgabe von Hansi Flick (59) als neuer Trainer des FC Barcelona, die angeblich für Montag geplant war, verzögert sich. Grund dafür soll laut der Sportzeitung „Mundo deportivo“ sein, dass die Bosse des finanziell angeschlagenen Clubs erst die Trennung von Xavi Hernandez abwickeln wollen. Dieser hat am Sonntag sein letztes Spiel als Coach seines Herzensclubs bestritten und seinem Nachfolger bereits einige warnende Wort mitgegeben.

Flick sollte – so hatte es „Mundo deportivo“ – zuvor auch berichtet, eigentlich am Montag in Barcelona zur Vertragsunterzeichnung eintreffen und als Trainer vorgestellt werden. Allerdings sei in letzter Minute beschlossen worden, den Plan nicht weiterzuverfolgen, bis der Abgang von Xavi geklärt sei, hieß es nun zum demnach geänderten zeitlichen Ablauf. Die Clubbosse würden aber hoffen, dass es keine Probleme bei der Auflösung des Vertrags von Xavi geben werde. Sein Arbeitspapier wäre eigentlich noch bis Ende Juni 2025 gültig. Flick soll einen Vertrag für zwei Jahre bekommen, also bis Ende Juni 2026.

Flick will sich umfassendes Bild verschaffen

Möglich sei, dass der FC Barcelona den Flick-Deal ohne eine Pressekonferenz über die sozialen Netzwerke bekanntgeben werde, hieß es in dem Bericht von „Mundo deportivo“ weiter. Der frühere Bundestrainer wolle sich auch erst einmal ein umfassendes Bild über die sportliche wie auch die wirtschaftliche Situation des Vereins verschaffen, bevor er vor die Medien treten wolle.

„Der neue Trainer wird keine leichte Aufgabe haben“, warnte Xavi nach seinem letzten Spiel als Barca-Coach am Sonntagabend (2:1-Sieg beim FC Sevilla) schon mal denjenigen, der ihm nachfolgen wird. Der 44 Jahre alte Spanier hatte Anfang des Jahres zunächst selbst sein Aus im Sommer angekündigt. Nachdem Xavi dann doch weitermachen wollte, aber jüngst die finanzielle Situation des Clubs insbesondere im Dauer-Duell mit dem Erzrivalen Real Madrid beklagt hatte, erklärte Präsident Joan Laporta, dass es mit der Vereinsikone nicht weitergehen werde.

„Alles, was ich getan habe, hat ein Erdbeben verursacht. Sie haben mich ins Visier genommen, und ich konnte nicht ruhig arbeiten“, sagte Xavi. Barca sei einfach ein schwieriger Club. Dem neuen Trainer prophezeite Xavi, „dass er leiden wird“.
DPA

Artikel 1 von 11