Ungarns Ancelotti

von Redaktion

„Er ist durch und durch Italiener“: Marco Rossi, Nationaltrainer von Ungarn, begeistert das Team. © DPA

Berlin – Peter Gulasci ist begeistert von seinem Trainer. „Er ist durch und durch Italiener. Heißt: taktische Disziplin und Organisation auf dem Platz, das steht bei ihm über allem. Das hat er uns beigebracht“, sagte der Torhüter von RB Leipzig bei dfb.de über Marco Rossi und betonte: „Er ist vor allem aber ein richtig guter Mensch.“

Für Gulasci ist Rossi „wie Carlo Ancelotti“ bei Real Madrid. „Dass die Chemie im Team stimmt, hat bei ihm einen hohen Stellenwert. Das macht er überragend“, sagte der Keeper: „Jeder kommt gern zu den Lehrgängen, den Spielen – und ob er spielt oder nicht ist absolut zweitrangig. Wir sind ein verschworener Haufen, auch auf der Bank.“

Das hat auch dazu geführt, dass in Ungarn nicht mehr ganz so oft über die Legenden der 50er-Jahre und ihre schmerzliche Niederlage im WM-Finale 1954 gegen Deutschland geredet wird. „Vor zehn Jahren haben wir viel öfter über die alten Zeiten gesprochen. Jetzt haben wir es geschafft, dass die Vergangenheit nicht mehr so im Vordergrund steht“, sagte Gulacsi: „Die goldene Elf war eine Legende, und wird es immer sein, aber sie ist nicht mehr so präsent.“
SID

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