Druck, Druck, Druck: Alle Mann nach vorn

von Redaktion

DFB-Elf schnürt Schottland ein

München – Mit den Fans im Rücken gab es für Deutschland im EM-Auftaktspiel gegen Schottland von Anfang an nur eine Richtung: nach vorne. Die Mannschaft von Julian Nagelsmann zeigte ab der ersten Minute, wer Herr in der Arena ist. Die DFB-Stars drängten die Schotten oft mit zehn Feldspielern tief in die eigene Hälfte.

Vor allem Mittelfeld-Regisseur Toni Kroos sorgte mit cleveren Spielverlagerungen für Räume in der Defensive der „Bravehearts“. Auch in der Entstehung des so wichtigen 1:0 durch Florian Wirtz in der 13. Minute. Ein Traumpass vom Champions-League-Sieger, von dem in den ersten 45 Minuten jeder seiner 55 Zuspiele ankam.

Ein weiteres Mittel, zum Erfolg gegen Schottland zu kommen, waren Pässe in den Raum zwischen den zentralen und den ballfernen Innenverteidiger. Wie beim Zuspiel von Kapitän Ilkay Gündogan vor dem 2:0 durch Jamal Musiala nach 19 Minuten.

Nach der Roten Karte für Ryan Porteous und dem anschließenden 3:0 durch einen Elfmeter von Kai Havertz war die Partie vor der Pause entschieden.

Die Schotten, die sich von Anfang an nicht vom Dauer-Druck Deutschlands befreien konnten, waren in der Folge noch harmloser als zuvor. Von befürchteten gefährlichen Angriffen über die Außen war nichts zu sehen. Auch weil die DFB-Elf beim souveränen Auftaktsieg fokussierter und ideenreicher als zuletzt gegen Griechenland agierten (2:1). Perfekt eingestellt!
PK, BOK, HLR

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