Modric und Co. bauen auf den päpstlichen Segen

von Redaktion

Mit Hilfe von oben in die EM: Für Kroatiens Altstar Luka Modric (38) wird es wohl das letzte große Turnier der Karriere. Und dafür holte er sich in der vergangenen Woche in Rom mit seinen Teamkollegen noch den päpstlichen Segen. Kroatiens Spieler erhielten eine Privataudienz bei Papst Franziskus (87) im Vatikan. Das Kirchenoberhaupt wünschte Modric und seinen Mitstreitern viel Erfolg – und segnete anschließend Mannschaft und Trainerstab. Seit 2006 trägt Modric das karierte Trikot. Nun soll der Kapitän das kleine Land erstmals in ein EM-Halbfinale führen. „Er kann es kaum erwarten, bei der EM wieder unser Anführer zu sein“, sagte Trainer Zlatko Dalic über den Mittelfeldstrategen von Real Madrid. Zum Auftakt trifft Kroatien an diesem Samstag auf Mitfavorit Spanien. Weitere Gruppengegner sind Italien und Albanien. Die Kroaten gehören nicht zu den Titelfavoriten, nach den Plätzen zwei und drei bei den Weltmeisterschaften 2018 und 2022 rechnet sich der Balkan-Staat aber durchaus Chancen aus. Auch wegen Oldie Modric. Und dem Segen des Papstes.
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