13. Juni 1986, Queretaro, 0:2 (WM-Vorrunde)
Die DFB-Elf ist wie der EM-Halbfinalist von 1984 schon für das Achtelfinale qualifiziert, Teamchef Beckenbauer experimentiert – ein Fehler. Die Dänen, zu Hause als „Dynamitdrengene“ (Kerle aus Dynamit) gefeiert, dominieren und treffen durch John Eriksen zum Endstand. 14. Juni 1988, Gelsenkirchen, 2:0 (EM-Vorrunde)
Zwei Jahre später ist Dänemark mit Torhüter Peter Schmeichel nominell noch stärker. Doch Spieler wie Elkjaer Larsen sind über den Zenit, die Nachrücker noch nicht so weit. Jürgen Klinsmann und der Schalker Olaf Thon treffen, Dänemark ist nach zwei Spielen raus. Doch der Sieg ist teuer bezahlt: Guido Buchwald (Muskelfaserriss) fällt für den Rest der EM aus, die Debatte um den torlosen Rudi Völler tobt weiter. 26. Juni 1992, Göteborg, 0:2 (EM-Finale)
Dänemark ist gar nicht qualifiziert, rückt nur wegen des Jugoslawien-Krieges nach und sorgt für eine der größten Sensationen der Fußball-Geschichte. Die Quote auf einen Titelgewinn vor dem Turnier liegt bei 40:1, der laut Beckenbauer „auf Jahre unbesiegbare“ Weltmeister Deutschland ist haushoher Favorit, auch im Endspiel. 17. Juni 2012, Lwiw, 2:1 (EM-Vorrunde)
Trotz Siegen gegen Portugal und die Niederlande wird das letzte Gruppenspiel für die DFB-Elf zum „Finale“ ums Weiterkommen. Die DFB-Elf hat Glück, dass Dänemark ein möglicher Elfmeter verwehrt, dann trifft Lars Bender zum erlösenden 2:1.
SID