Will Frankreich ärgern: Joao Palhinha (28). © DPA
München – Spektakuläre Dribblings? Oder gar Tore schießen? Nicht sein Ding. Nein, Joao Palhinha liebt das Verteidigen, die Kunst des Tacklings, die Vollkommenheit einer Grätsche. „Ich habe Spaß daran, Bälle zu erobern und Defensivarbeit zu verrichten“, sagt der Portugiese, der nach der EM im zweiten Anlauf wohl endlich zum FC Bayern wechselt: „Das ist eine wichtige Aufgabe.“
Fans schätzen Palhinha (28) für seinen Willen, Gegentore mit aller Macht verhindern zu wollen. Trainer lieben ihn dafür. So wie Thomas Tuchel, der die „Holding Six“ im Vorjahr unbedingt nach München holen wollte. Am 31. August 2023 hatte Palhinha bereits den Medizincheck absolviert und einen ausgehandelten Vertrag vorliegen. Auch sein Trikot war schon beflockt. Doch sein Club FC Fulham fand keinen Ersatz, der Wechsel platzte in letzter Minute.
Tuchels Nachfolger Vincent Kompany hat nun offenbar mehr Glück, wie mehrere Medien berichten, ist der Deal beschlossene Sache. „Was meine Zukunft betrifft, wissen beide Clubs, wo ich in einem Monat sein möchte“, hatte Palhinha zuletzt gesagt. Bayern soll 46 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro Bonuszahlungen für seinen neuen Terrier zahlen.
SID