Der Transfer zum BVB wackelt: Serhou Guirassy. © dpa
Dortmund – BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hofft trotz des im ersten Anlauf gescheiterten Medizinchecks weiter auf eine Verpflichtung von Angreifer Serhou Guirassy vom VfB Stuttgart. „Aktuell ist es so, dass es alle Beteiligten nach wie vor wollen. Das ist klar“, sagte der 65-Jährige beim „BILD Sport EM-Spezial“: „Dafür brauchen wir aber auch eine vernünftige Aussage, wie die Verletzung ist.“
Laut „Bild“-Zeitung und Sky ist wegen einer Außenbandverletzung im Knie eine Zwangspause des 28-Jährigen von mindestens vier Wochen bis hin zu drei Monaten zu befürchten. Die Verletzung sei beim obligatorischen MRT festgestellt worden, erklärte Watzke und betonte. „Wenn unser Mannschaftsarzt die medizinische Untersuchung macht, dann braucht es, wenn es sich um etwas im Knie handelt, nochmal eine Spezialistenmeinung. Alles andere wäre fahrlässig.“
Der dank einer Ausstiegsklausel von kolportierten 18 Millionen Euro aus Stuttgart losgeeiste Guirassy hätte eigentlich schon einen Vierjahresvertrag unterschreiben sollen. Am Mittwoch teilte der BVB dann aber mit, dass beim Medizincheck „eine Verletzung festgestellt“ wurde, „die einer weiteren Abklärung bedarf“. Laut Medienberichten befindet sich Guirassy nun erst einmal zur Reha in Paris.
SID