IN KÜRZE

von Redaktion

Neururer: „Riesenärger“ für Bayern

Kulttrainer Peter Neururer hat wenig Verständnis für die Transferaktivitäten des FC Bayern. Vor allem der angestrebte Verkauf von Matthijs des Ligt leuchtet dem 69-Jährigen nicht ein. Der niederländische Innenverteidiger, der von Manchester United umgarnt wird, sei „der Einzige, der im letzten Jahr als Innenverteidiger, wenn er mal gesund war, wirklich Stabilität ausgestrahlt hat“, schrieb Neururer in einer Kolumne bei „Wettfreunde.net“. Zudem sieht der ehemalige Bundesliga-Coach die Gefahr eines „Riesenärgers“ im Mittelfeld, in dem die Konkurrenzsituation seit dem Kauf von Joao Palhinha verschärft ist. Mit ihm kämpfen Leon Goretzka, Joshua Kimmich, Konrad Laimer und Aleksandar Pavlovic um zwei Plätze.
HLR

Geldregen für Bayern-Frauen

Der VfL Wolfsburg und der FC Bayern profitieren von den deutschen Clubs am meisten von der Abstellung von Spielerinnen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2023 in Australien und Neuseeland. Wie der Welt-Fußballverband FIFA mitteilte, erhält der VfL knapp 120 000 Euro und belegt damit weltweit den achten Rang. Der FC Bayern bekommt rund 91 000 Euro. Aus dem sogenannten Benefit-Programm erhalten den Angaben zufolge weltweit 1041 Clubs Geld – insgesamt gehen dabei 10,41 Millionen Euro an Vereine, die Spielerinnen abgestellt beziehungsweise ausgebildet haben. Das Programm gibt es seit der WM 2019 in Frankreich. Am meisten Geld kassiert der FC Barcelona mit etwa 227 000 Euro, gefolgt vom FC Chelsea mit etwa 195 000 Euro. In Deutschland erhalten 59 Clubs Geld. Allerdings gibt es für die Frauen-Clubs deutlich weniger Geld als für die Vereine nach der Fußball-WM der Männer 2022 in Katar. Damals kassierten die Clubs etwa 188 Millionen Euro. Spitzenreiter in Deutschland war vor zwei Jahren der FC Bayern mit 3,88 Millionen Euro.

Artikel 1 von 11