Evenepoel triumphiert

von Redaktion

Zeitfahren: Schachmann Neunter

Olympiasieger: Remco Evenepoel. © Poujoulat/AFP

Mit der besten Leistung seiner bisherigen Karriere hat Radprofi Maximilian Schachmann sein Ziel Top Ten im olympischen Einzelzeitfahren erreicht. Der Berliner fuhr als einziger deutscher Starter auf Platz neun, zum belgischen Olympiasieger Remco Evenepoel fehlten 1:39 Minuten. Silber gewann der Italiener Filippo Ganna, Bronze Evenepoels Landsmann Wout van Aert.

„Das ist so okay. Wobei ich mir von der Leistung, die ich gefahren bin, etwas mehr erhofft habe. Wenn mein Powermeter stimmt, waren das die besten Wattwerte meiner Karriere“, sagte Schachmann. Zugleich kritisierte der 30-Jährige, dass trotz des anhaltenden Regens die Strecke nicht vorab besichtigt werden durfte. Vom Weltverband hatte es diese Anweisung laut Schachmann unter Androhung eines Startverbots bei Verstoß gegeben.

Zuvor hatten bereits Mieke Kröger und Antonia Niedermaier mit den Bedingungen zu kämpfen. Beim überlegenen Olympiasieg der Australierin Grace Brown fuhr Kröger auf einen enttäuschenden 13. Platz, Niedermaier belegte Rang 15. Die Britin Anna Henderson gewann Silber, knapp dahinter fuhr die amerikanische Ex-Weltmeisterin Chloé Dygert auf Platz drei.

Letzter deutscher Medaillengewinner im Männer-Zeitfahren ist Tony Martin mit Silber 2012 in London.
DPA

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