IN KÜRZE

von Redaktion

Trotz Defekt: Pidcock erneut MTB-Champion

Rad-Star Thomas Pidcock hat seinen Erfolg aus Tokio wiederholt und ist nach einer denkwürdigen Aufholjagd zum zweiten Mal Mountainbike-Olympiasieger. Einen Tag vor seinem 25. Geburtstag gewann der Brite das packende Cross-Country-Rennen auf dem Elancourt-Hügel bei Paris und sicherte sich trotz eines Defekts das zweite Olympia-Gold seiner Karriere. Der Weltmeister verwies nach 35,2 km in 1:26:22 Stunden den mitfavorisierten Franzosen Victor Koretzky (+0:09 Minuten) und Alan Hatherly aus Südafrika (+0:11) auf die Plätze. Der deutsche Meister Luca Schwarzbauer (Nürtingen/+2:48) belegte den 16. Rang. Julian Schelb (Münstertal/+2:46) beendete das Rennen als bester Deutscher auf dem 15. Rang. Hinter Pidcocks Form hatte nach einer Corona-Erkrankung bei der 111. Tour de France ein Fragezeichen gestanden. Der Profi vom Team Ineos Grenadiers war vor der 14. Etappe aus der Frankreich-Rundfahrt ausgestiegen.

Hockey: Oranje bleibt der Angstgegner

Die Durststrecke geht weiter: Auch im 43. Anlauf sind die deutschen Hockey-Frauen gegen die Niederlande sieglos geblieben. Im Pariser Stade Olympique Yves-du-Manoir unterlagen die „Danas“ im Vorrundenduell dem Weltranglistenersten dramatisch mit 1:2 (0:0). Der letzte Erfolg über Oranje datiert damit weiter vom olympischen Finale 2004 in Athen. Bei Temperaturen um die 30 Grad erzielte Charlotte Stapenhorst (44.) zunächst die Führung für Deutschland, bevor die Niederlande, in Paris der erklärte Goldfavorit, die Partie durch Yibbi Jansen (50.) und Marijn Veen (54.) in den Schlussminuten drehten. Nach dem 2:0-Auftaktsieg am Vortag gegen Japan sind die deutschen Chancen auf das Zwischenziel Viertelfinale aber weiter intakt. Nächstes Spiel ist am Mittwoch um 12.45 Uhr, der Gegner heißt dann Frankreich. Danach geht es noch gegen China und Belgien. Ziel bleibt das Viertelfinale, „das goldene Tor“, so Kapitänin Nike Lorenz.

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