IN KÜRZE

von Redaktion

DBB-Teams dürfen doch ins Olympische Dorf

Die deutschen Basketball-Teams dürfen nach der Verwirrung über ihren Umzug von Lille nach Paris nun doch ins Olympische Dorf ziehen. Das gab der DOSB am Freitag bekannt. Am Donnerstag hatte es zunächst geheißen, dass für Spieler, Trainer und Betreuer der DBB-Hallenteams in dem Areal im Norden von Paris nicht genügend Zimmer zur Verfügung stehen. Beide DBB-Teams, Männer wie Frauen, erreichten in Lille die K.o.-Phase. Diese findet jeweils in Paris statt. DBB-Präsident Ingo Weiss hatte am Freitagmorgen noch gesagt, er „möchte, dass die Mannschaft das Erlebnis eines Olympischen Dorfes mitnimmt und nicht unter einer Brücke in Paris schläft.“

Carini verteidigt Khelif: „Würde sie umarmen“

Die unterlegene Italienerin Angela Carini hat ihr Unverständnis über die Geschlechtsdebatte um die algerische Boxerin Imane Khelif geäußert. „Wenn sie nach Meinung des IOC kämpfen darf, respektiere ich diese Entscheidung“, sagte die 25-Jährige der „Gazzetta dello Sport“. Die Diskussion um Khelif „haben mich auf jeden Fall traurig gemacht und es tut mir leid für die Gegnerin, die auch nur hier ist, um zu kämpfen“, sagte Carini. Sie hatte in der ersten Runde nach 46 Sekunden durch technischen K.o. gegen Khelif verloren. Ihre Gegnerin war bei der WM 2023 wegen erhöhter Testosteronwerte ausgeschlossen worden. Das IOC erteilte für Paris eine Starterlaubnis. Carini hatte die Debatte zunächst selbst durch ihr Verhalten befeuert. Nach dem Ende des Kampfes gab es den üblichen Handschlag nicht. „Ich entschuldige mich bei ihr und bei allen. Ich war wütend, weil die Spiele für mich vorbei waren. Ich habe nichts gegen Khelif, wenn ich sie noch einmal treffen würde, würde ich sie umarmen“, sagte Carini.
DPA

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