IN KÜRZE

von Redaktion

Tor-Premiere für Guilavogui

Hamburg – Trotz des Aus im DFB-Pokal schöpft der FC St. Pauli aus der Niederlage bei RB Leipzig Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Bundesliga. Vor allem die Tor-Premiere des bisher glücklosen Stürmers Morgan Guilavogui lässt die Kiezkicker mit Selbstvertrauen zur TSG Hoffenheim reisen. „Das war der Lohn seiner harten Arbeit“, sagte Trainer Alexander Blessin nach dem 2:4 in der zweiten Runde. „Er hat in jedem Training, in jedem Spiel einfach immer Gas gegeben.“

Guilavogui traf in Leipzig zum zwischenzeitlichen 1:2, lieferte zudem die Vorarbeit zum 2:3 durch Eric Smith. „Morgan reibt sich auf und gibt alles. Ich war mir sicher, dass er in den nächsten Spielen seine Tore macht. Er hat es gemacht und hat ein sehr gutes Spiel gemacht“, lobt Blessin. Das gebe ihm natürlich Selbstvertrauen.Mit nur fünf Toren aus acht Spielen hat St. Pauli den harmlosesten Angriff der Bundesliga. Der Pokalauftritt in Leipzig soll die Wende zu einer torreicheren Zeit gewesen sein. „Wir haben zwei Tore geschossen, was gut ist. Das nehmen wir mit in die nächsten Spiele“, sagte Kapitän Jackson Irvine.Selbst die vier Gegentore steckte man in dem Wissen weg, dass Leipzig auf einem ganz anderen Level ist. „Wir waren nicht schlecht in der Defensive. Die Gegentore haben nichts mit der Struktur zu tun, die war gut“, sagte Irvine. „Es waren eher individuelle Fehler, die zu den Toren geführt haben.“Nicht den besten Tag erwischte Eric Smith, sonst stabilisierender Faktor, gegen RB mit vielen Fehlern.

Artikel 1 von 11