Marmoush hat geschossen: Hinter Bochums Keeper Drewes schlägt es zum zweiten Mal ein. © AFP
Frankfurt – Omar Marmoush träumte nach der Glanzleistung seiner Mannschaft kurz. „Wenn wir so weiter arbeiten und bodenständig bleiben, können wir sehr viel erreichen“, prophezeite der ägyptische Wirbelwind. Beim 7:2 (4:1) gegen den VfL Bochum lieferte aber in erster Linie der Frankfurter Rekordjäger seine nächste große Show ab. Sein direkt verwandelter Freistoß (18.) war bereits Marmoushs zehntes Saisontor, zwei weitere bereitete er vor, vor dem Führungstreffer durch seinen kongenialen Partner Hugo Ekitike (9.) kreierte er fast aus dem Nichts eine brandgefährliche Szene. „Das sind diese Momente, die mir fast wichtiger sind, als den Freistoß reinzuschießen“, lobte Trainer Dino Toppmöller.
Marmoush glänzte als der Beste in einer überragenden Frankfurter Mannschaft, der selbst der stets akribische Toppmöller eine kurze Atempause gönnte: „Wichtig ist für die Jungs, jetzt auch mal den Moment zu genießen. Da dürfen sie auch ruhig mal gerne auf die Tabelle schauen.“ Denn dort liegt die Eintracht auf Champions-League-Kurs. „Ich habe viel an mir gearbeitet, was meine Abschlüsse und meine Position angeht“, sagt Marmoush, auf überhebliche Ankündigungenverzichtete er: „Wenn wir eine Spitzenmannschaft sind, sehen wir das am Ende der Saison.“
SID