Leverkusen will gelassen bleiben

von Redaktion

Jeremie Frimpong ließ seinen Ärger an einer Werbebande ab, doch Kollege Granit Xhaka wollte von einem Rückschlag im Titelkampf nichts wissen. „Lass die Frage“, entgegnete der Anführer von Bayer Leverkusen einem Reporter energisch, als dieser auf die möglichen Konsequenzen des nächsten bitteren Punktverlustes in der Bundesliga hinwies. Nach neun Spieltagen sei „noch niemand Meister geworden“, betonte Xhaka, einen Grund zur Panik sah der Schweizer nach dem „0:0 gegen den VfB Stuttgart deshalb keineswegs. Er schaue „nicht auf die Tabelle“, das habe die Werkself auch im letzten Jahr bei ihrem großen Vorsprung auf dem Weg zum Meistertitel nicht getan, so Xhaka, der die Ruhe bewahrte: „Was wir uns anschauen müssen, ist, wie wir Spiele wieder gewinnen können. Und auf diesem Spiel können wir sehr viel aufbauen.“ Das sah auch sein Trainer Xabi Alonso so. „Wir sind im November“, für einen Blick auf die Tabelle sei es „zu früh“, so der Spanier: „Wir haben noch genug Spiele. Wenn wir so spielen, werden wir Spiele gewinnen“, prophezeite Alonso, dessen Team den Vizemeister über 90 Minuten dominiert und im neunten Ligaspiel endlich mal zu Null gespielt hatte.
SID/FOTO: EPA

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