Comeback nach 33 Monaten: Silberheld Hager will zu Olympia
Landshut – Natürlich könnte Patrick Hager in der Ligapause die Füße hochlegen, den Körper pflegen, neue Kraft tanken. Doch der Olympia-Held von 2018 geht erstmals seit fast drei Jahren wieder für die Eishockey-Nationalmannschaft aufs Eis – weil er vor dem Ende der Karriere noch sein größtes Turnier spielen will. „Mailand wird komplett anders, weil die NHL dabei ist“, sagt der 36-Jährige im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID) über die Winterspiele in 15 Monaten, „das Niveau wird ganz anders sein“. Wer im Februar 2026 zusammen mit den Stars Leon Draisaitl, Tim Stützle oder Moritz Seider auf der größten Bühne auflaufen will, muss schon in Landshut auf sich aufmerksam machen. Denn Bundestrainer Harold Kreis hat beim Deutschland Cup bereits Olympia im Sinn: „Es ist für mich eine Möglichkeit, Spieler anzuschauen, die ich lange nicht gesehen habe, die auch lange nicht international gespielt haben.“
Dazu gehört neben Hager, der beim Silbercoup in Pyeongchang bester deutscher Scorer war, auch der zweimalige Stanley-Cup-Sieger Tom Kühnhackl (32). Die beiden Routiniers, die laut Kreis „den Ruf des deutschen Eishockeys geprägt haben und ihn auch weiter prägen“, trugen zuletzt beim verkorksten Olympiaturnier 2022 das deutsche Trikot. Dem aktuellen Bundestrainer standen sie bislang bei seinen Turnieren noch nicht zur Verfügung.
SID