Thore Hammer-Hansen gewann den Großen Preis von Bayern. © IMAGO/Brose
Riem – Blessuren an der Wirbelsäule im Bereich der Brust und eine Lungenquetschung, aber keine Verletzungen, die sich nicht kurieren ließen – so lautete die Diagnose für den gestürzten Jockey Tomas Roman am Ende des Riemer Renntags vom Sonntag. Im sechsten Rennen war sein Pferd Schwarz Blau zu Fall gekommen, Roman musste zu Boden und selbst der unmittelbar folgende Eduardo Pedroza auf Palimera wurde aus dem Sattel katapultiert. Doch während Pedroza schnell wieder auf den Beinen war, endete der Tag für Roman im Krankenhaus.
Ein bisschen in den Hintergrund rückte damit der einzigartige Triumphzug von Eckhard Sauren und Thore Hammer-Hansen. Besitzer und Jockey holten die wichtigsten Rennen des Tages – zunächst das Auktionsrennen mit dem Debütanten Next Mine, nur kurze Zeit später auch den Großen Preis von Bayern, das letzte Gruppe I-Rennen der europäischen Saison, mit Assistent. Entgegen den Einschätzungen waren die hoch gehandelten Gäste wie Marquisat von Trainer Andre Fabre oder Charlie Applebys Ancient Wisdom schnell ohne Chance.
Allein die von Mark Prescott trainierte Tiffany sah lange wie die Siegerin aus, ehe Assistent auf den letzten Metern an ihr vorbeizog. Die ersten Kommentare von Sauren, Präsident des Kölner Rennvereins und Vizepräsident des 1. FC Köln, ähnelten sich nach beiden Rennen: Er sei „baff“ und habe „nie mit einem Sieg gerechnet“.
CW