Eklat in Bukarest

von Redaktion

Kosovo bricht wegen Serbien-Sprechchören Spiel ab

Heftiger Zoff: Kosovos Rrahmani streitet sich mit Rumäniens Alibec. © Dobre/dpa

Bukarest – Die Verbände beschuldigen sich gegenseitig, die Europäische Fußball-Union (UEFA) ist zum Handeln gezwungen – doch wie es nach dem Abbruch der Nations-League-Partie zwischen Rumänien und Kosovo weitergeht, ist noch offen. Am Ende des Spiels sei „der Respekt“ verloren gegangen, kritisierte Kosovos deutscher Trainer Franco Foda. Das Verhalten rumänischer Fans könne nicht toleriert werden, die UEFA müsse Maßnahmen ergreifen, „um solche Fälle zu verhindern. Jeder sollte verstehen, dass wir Kosovo sind und Respekt verdienen.“

Was war am Freitagabend passiert? In Bukarest verließen die Spieler der Gäste in der Nachspielzeit das Spielfeld und kehrten nicht mehr zurück. Grund dafür sollen „Serbien-Sprechchöre“ von den Rängen gewesen sein. Rumänische Fans hatten zudem Banner gezeigt, die eine Verbindung ihres Landes zu Serbien zum Thema hatten. Nach mehr als 30 Minuten Wartezeit entschied sich der dänische Schiedsrichter Morten Krogh für den Abbruch. Zu diesem Zeitpunkt stand es 0:0.

Die UEFA kündigte an, ein Disziplinarverfahren gegen den rumänischen Fußballverband und den kosovarischen Fußballverband einzuleiten.
SID/DPA

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