Robert Lewandowski war mächtig stolz, in diesem elitären Kreis angekommen zu sein. „Vor vielen Jahren hätte ich nicht gedacht, dass ich mehr als 100 Tore in der Champions League schießen könnte. Zu Messi und Ronaldo aufzuschließen … Ich denke, sie sind gut, oder?“, scherzte der Pole nach seinem goldenen Abend bei Movistar. Beim souveränen 3:0 (1:0) seines FC Barcelona in der Königsklasse gegen Stade Brest machte der 36-Jährige per Foulelfmeter (10.) die 100 voll. Nur die ehemaligen Weltfußballer Cristiano Ronaldo (140 Tore in 183 Spielen) und Lionel Messi (129 in 163) hatten die besondere Marke in der Königsklasse bisher geknackt. Als „unglaublich“ bezeichnete Trainer Hansi Flick anschließend seinen Stürmer, der in der Schlussphase einen weiteren Treffer nachlegte (90.+2) und seinen Abend krönte. Messi erzielte sein 100. Tor in der Champions League im 123. Spiel, Ronaldo brauchte sogar länger als Lewandowski und brach die Marke „erst“ nach 144 Spielen. Die beiden Aushängeschilder spielen mittlerweile außerhalb von Europa, Lewandowski dagegen kann weitere Treffer auf der europäischen Bühne sammeln. Der ehemalige Stürmer von Borussia Dortmund und Bayern München kommt in dieser Saison bereits auf starke 22 Tore in 19 Pflichtspielen für die Katalanen in La Liga und der Königsklasse.
„Ich kenne ihn auch zwei Jahre aus München, da hat er auch jeden Rekord gebrochen, den man brechen kann“, sagte Flick, der mit Lewandowski und den Bayern 2020 den Henkelpott gewann.
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