Stuttgart geht in Belgrad unter

von Redaktion

Belgrad – Der VfB Stuttgart hat im Hexenkessel von Belgrad einen herben Rückschlag kassiert und muss zunehmend um das Weiterkommen in der Champions League bangen. Der Bundesligist verlor beim in der Königsklasse bis dahin noch punktlosen serbischen Meister Roter Stern nach einer schwachen Leistung überraschend deutlich mit 1:5 (1:2).

Zwei Spieler, über die schon vor der Partie viel gesprochen wurde, sorgten für die ersten Highlights. Ermedin Demirovic brachte den VfB in der 5. Minute in Führung, der von den Schwaben an Belgrad ausgeliehene Silas (12.) leitete mit dem 1:1 zügig die Wende ein. Rade Krunic (31.), Mirko Ivanic (65.) und Nemanja Radonjic (69./88.) erzielten die weiteren Tore für die Gastgeber, die den VfB immer wieder in Bedrängnis und das Stadion zum Kochen brachten.

In der Tabelle liegen die Stuttgarter mit vier Punkten aus fünf Spielen damit weiter hinter den ersten 24 Plätzen, die am Ende der Ligaphase zum Weiterkommen berechtigen.

Der VfB hatte auf einen Teil seiner rund 2.400 erwarteten Fans verzichten müssen. Sie waren mit ihren Bussen auf dem Weg nach Belgrad umgekehrt und wieder zurück nach Stuttgart gefahren – Medienberichten zufolge wegen unverhältnismäßig scharfer Polizeikontrollen an der serbischen Grenze. Diejenigen, die im Stadion dabei waren, durften aber früh jubeln. Als nächstes geht es für die Elf von Trainer Sebastian Hoeneß gegen Young Boys Bern.
MURAT/DPA

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