Formel 1: Cadillac mit großen Plänen

von Redaktion

Mario Andretti hat die Bilder schon im Kopf. Die Stars and Stripes wehen, dazu erklingt die Hymne über das Land der Freien und die Heimat der Tapferen. Ganz oben auf dem Podest steht ein amerikanischer Rennfahrer, der ein amerikanisches Auto steuert – die USA wären endlich mittendrin in der Formel 1, nicht bloß irgendwie dabei. Der Einstieg von Cadillac soll das ab 2026 wahr machen.

Motorsport-Olympia

Denn bei aller Amerikanisierung der Königsklasse habe etwas Entscheidendes bislang gefehlt. „Die Formel 1 ist das Olympia des Motorsports“, sagt Andretti, der Weltmeister von 1978, „daher ist viel Nationalstolz im Spiel. Wenn du ein eigenes Team dabei hast, dann wird bei Siegen die Nationalhymne gespielt. Und das wollen wir erreichen.“

Wir, das sind die Andrettis, die große Motorsport-Dynastie der USA, gemeinsam mit dem Automobilriesen General Motors und der Marke Cadillac. Nach einigem Gezerre kommt dieses komplett amerikanische Team tatsächlich doch noch zustande, das ist seit dieser Woche vor dem Großen Preis von Katar (Sonntag, 17.00 Uhr MEZ/Sky) offiziell. Von außen betrachtet ist es der letzte noch fehlende Baustein, um den US-Markt nachhaltig zu durchdringen.

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