Musialas Karriere-Plan

von Redaktion

Bayern-Star will mit 26 Jahren WM und CL gewonnen haben

Ausgebildet in der Chelsea-Akademie: Musiala. © Screen

Musiala steht bis 2026 beim FCB unter Vertrag. © Schwarz/AFP

In der Jugend, Musiala als Selfie-Jäger. © Screen

München – Unter dem Spitznamen „Bambi“ gelang Jamal Musiala vor wenigen Jahren der große Durchbruch im Spitzenfußball. In der Zukunft möchte der Bayern-Star zum Titel-Hamster mutieren.

„Mit 26 Jahren hoffe ich, dass ich eine Weltmeisterschaft und ein paar Champions-League-Trophäen im Schrank habe“, betonte der Offensivspieler bei „The Players Tribune“. „Ich hoffe, dass ich meine Familie stolz gemacht habe.“

Musiala soll zu den Top-Verdienern aufsteigen

Sein aktueller Bayern-Vertrag läuft im Sommer 2026 aus. Dann wäre Musiala 23 Jahre alt. Die Verantwortlichen um Sportvorstand Max Eberl wollen unbedingt zeitnah mit dem Ausnahmekönner verlängern. Es wird erwartet, das Musiala im Falle einer Ausdehnung seines Arbeitspapiers zu den Top-Verdienern des deutschen Rekordmeisters aufsteigt. Im Gespräch ist ein Jahresgehalt zwischen 20 und 25 Millionen Euro. Musiala kann sich auch grundsätzlich eine Verlängerung gut vorstellen. „Ich bin sehr glücklich beim FC Bayern und denke, das sieht man auch“, sagte er vor wenigen Wochen.

Aber was macht den Verein für ihn so besonders? „Die gesamte Kultur des FC Bayern – Mia san mia – ist nicht nur etwas, was wir sagen. Es ist schwer zu erklären, bis man in der Umkleidekabine ist, aber es herrscht eher eine familiäre Atmosphäre. Ich glaube nicht, dass ich es geglaubt hätte, bis ich tatsächlich dort war und es erlebt habe“, erklärt Musiala jetzt im englischen Portal.

In einem sehr persönlichen Stück blickt der deutsche Nationalspieler in der ersten Rubrik „Meine bisherige Geschichte“ auf die Anfänge seiner Karriere zurück. Nach acht Jahren in England kehrte Musiala 2019 nach Deutschland zurück, wechselte vom Nachwuchs des FC Chelsea zum FC Bayern.

Sein Start in München war nicht leicht. Wenige Wochen vor dem Umzug hatte er sich den Kiefer gebrochen. Deshalb konnte er wochenlang nur Suppe und die Lasagne seiner Mutter essen. „Ich kann es nicht mehr riechen. Ich kann das Wort nicht einmal mehr hören, ohne dass mir schlecht wird. Ich habe so viel von der Lasagne meiner Mutter gegessen, dass ich traumatisiert bin“, berichtet er in dem Text.

Der Kiefer verheilte. Anschließend startete er beim FCB richtig durch – auch dank der Hilfe des Weltmeister-Stürmers von 2014. „Ich muss Miroslav Klose für diese Zeit sehr danken, denn er war mein Trainer bei der U17 und er kannte keine Gnade mit mir. Wenn es ums Verteidigen ging, habe ich es einfach nicht verstanden. In dieser Hinsicht war ich unreif. Ich wollte einfach nur angreifen und es mit anderen aufnehmen, und er hat mir jeden Tag eingebläut, dass ich verteidigen muss“, verrät Musiala.

Lob für Klose

Manchmal sei die Zusammenarbeit mit Klose zwar „nervig“ gewesen. Aber: „Ohne ihn hätte ich den Sprung in die erste Mannschaft nicht so schnell geschafft.“

Im Juni 2020 wechselte ihn der damalige Bayern-Trainer Hansi Flick für zwei Minuten gegen den SC Freiburg ein. Anschließend gewann Musiala neben Bundesliga und DFB-Pokal auch die Champions League Weitere große Titel sollen für den Meister-Helden von 2023 folgen. Im Idealfall mit dem FC Bayern.
P. KESSLER, V. TSCHIRPKE

Artikel 1 von 11