IN KÜRZE

von Redaktion

Deutsche Biathleten „müssen aufwachen“

Kontiolahti – „Nicht wettbewerbsfähig“, so lautete das vernichtende Urteil von Biathlon-Nationaltrainer Uros Velepec nach dem verkürzten Herren-Einzel am Dienstag im finnischen Kontiolahti. Nun hatten Philipp Nawrath, mit Platz 22 der beste Deutsche, Danilo Riethmüller (30.), Philipp Horn (32.) und Co. zwei Tage Pause, bevor es am Freitag ab 16.20 Uhr (ARD und Eurosport) mit dem Sprint über zehn Kilometer weitergeht. Eine Pause, in der der Bundestrainer viel Wert auf die Regeneration gelegt hat. Denn viele Athleten des Deutschen Skiverbands (DSV) hätten sich „müde gefühlt“, sagte der Slowene dem SID. „Sie müssen sich ausruhen, das ist der Schlüssel.“ Auch Sportdirektor Felix Bitterling fordert eine Leistungssteigerung am Wochenende: „Wir müssen am Schießstand aufwachen. Wir wissen, was wir können, wir haben auch gut trainiert, aber wir müssen jetzt anfangen, das umzusetzen“, sagte er in aller Deutlichkeit.

Nachdem die deutschen Biathletinnen am Sonntag mit Platz sieben die Staffel noch vergeigt hatten, konnten sich insbesondere Franziska Preuss mit Rang fünf und Vanessa Voigt (Platz neun) über starke Ergebnisse freuen. „Positiv überrascht“ war die 30-jährige Preuss nach dem verkürzten Einzel am Mittwoch. Zuvor hatte sie mit einem Infekt zu kämpfen gehabt und die Staffel verpasst. Am Samstag (17.10 Uhr/ARD und Eurosport) wollen auch die Youngsters Selina Grotian, Julia Tannheimer, Julia Kink und Johanna Puff im Sprint über 7,5 Kilometer ihre ersten Weltcup-Punkte einfahren.
AVO, SID

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