CLUB-WM

Infantinos Baby

von Redaktion

Die Bayern freuen sich auf Boca Juniors, Benfica und Auckland

Auch Auckland City wurde dem FCB zugelost. © Imago

Der FCB trifft auf die Boca Juniors. © Facamorales/Imago

FIFA-Präsident Gianni Infantino und Ex-Profi Ronaldo präsentierten die neue © Blackwell/dpa

Miami/München – Der FC Bayern hat für die erste Club-Weltmeisterschaft (15. Juni bis 13. Juli 2025) im neuen XXL-Format in den USA interessante, aber auch absolut machbare Gruppengegner zugelost bekommen. „Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen mit Benfica Lissabon, auf das legendäre Boca Juniors aus Argentinien sowie auf Auckland City, auf das man wirklich nicht alle Tage trifft“, sagte Sportvorstand Max Eberl. Vor allem an den anamhaften Gegner aus der argentinischeen Hauptstadt Buenos Aires haben die Münchner gute Erinnerungen. „Boca Juniors ist einer der traditionsreichsten Vereine Südamerikas mit einer riesigen Fanbase. Gegen sie hat der FC Bayern im Finale um den Weltpokal 2001 gespielt, mit dem Tor von Sammy Kuffour in der Verlängerung“, betonte Sportdirektor Christoph Freund.

Auch der Goldtorschütze von damals meldete sich nach der Auslosung am Donnerstagabend zu Wort. „Ich weiß auch noch, wie Oliver Kahn vor dem Spiel zu mir sagte: ,Sammy, du weißt, dass der FC Bayern diesen Titel seit 25 Jahren nicht mehr gewonnen hat? Wir müssen heute Geschichte schreiben!‘ Ich sagte: ,Okay, schaun mer mal!‘“, so der frühere Verteidiger Kuffour. „Es wurde ein Traumtag für mich – erst das Treffen mit Kofi Annan (damals der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Anm.), dann das entscheidende Tor.“

Bei der großen Club-WM im kommenden Sommer möchte der FC Bayern wieder einen internationalen Titel in die Höhe stemmen. Dafür müssen aber einige Konkurrenten besiegt werden. Eberl machte deutlich: „Unser Ziel ist klar: So weit wie möglich in diesem Turnier zu kommen.“

Die Bayern-Gegner, beim neuen Baby von FIFA-Präsident Gianni Infantino:

Boca Juniors: Ein „Hauch von Diego Maradona“ sagte Bayern-Sportvorstand Max Eberl über das Los des 35-maligen argentinischen Meisters. Anfang der 80er Jahre spielte der wohl größte Fußballer der Geschichte kurz für den Club aus dem Stadtteil La Boca, Mitte der 90er kehrte die Legende zurück und beendete ihre Karriere. Im Bombonera, dem legendären Stadion, besingen sie seinen Namen noch heute. Im heutigen Kader sticht vor allem Kapitän Edinson Cavani hervor.

Auckland City FC: 125 Jahre wird der FC Bayern im kommenden Jahr alt, die Geschichte ist ruhmreich, die Pokalvitrine prall gefüllt. Und doch ist bei all der Historie noch Raum für Neues: Bei der Klub-WM spielen die Münchner zum ersten Mal gegen den neuseeländischen Klub Auckland City FC.

Erstes Duell überhaupt mit Auckland

Über 18 000 km Luftlinie liegen zwischen der Allianz Arena und dem Stadion Kiwitea Street, wo der erst 2004 gegründete Verein seine Spiele austrägt – vor maximal 5000 Zuschauern. Gefeiert wird dort trotzdem regelmäßig: In den vergangenen 20 Jahren gewann Auckland unter anderem neun neuseeländische Meisterschaften.

Benfica Lissabon: Der erfolgreichste Fußballverein Portugals, 38-mal holte der Klub die Meisterschaft, 26-mal den nationalen Pokal – und in den 60er-Jahren auch zweimal den Europapokal der Landesmeister.

Der deutsche Mittelfeldspieler Jan-Niklas Beste kam im Sommer 2024 zum portugiesischen Rekordchampion, zu diesem Zeitpunkt stand Roger Schmidt noch an der Seitenlinie in Lissabon. Der ehemalige Bundesliga-Trainer musste nach einem Fehlstart in die laufende Saison aber gehen.

Der FC Bayern traf erst im November in der Champions League auf Benfica und gewann dank Aushängeschild Jamal Musiala 1:0.

Artikel 1 von 11