FCI

Vertrauen in Jackwerth

von Redaktion

Träsch verliert Kampfabstimmung

Machtkampf gewonnen: Peter Jackwerth bleibt bis 2027 Boss des FCI. Mit ihm freuen sich die Vizes Mayr und Heckl. © IMAGO

Ingolstadt – Peter Jackwerth (67) hat sich in einer Kampfabstimmung gegen den früheren Fußball-Nationalspieler Christian Träsch (37) durchgesetzt und bleibt Präsident des Drittligisten FC Ingolstadt. Wie die Schanzer nach ihrer Mitgliederversammlung mitteilten, bekam Jackwerth mit seinen Präsidiumskollegen Andreas Mayr und Christoph Heckl 453 von 766 Stimmen. Auf Träsch und sein Team entfielen nur 313 Stimmen.

Jackwerth, der mit 70 Jahren nicht mehr Präsident sein will, hatte den Verein 2004 gegründet. Er hatte die großen Fanlager hinter sich. Träsch, von 2017 bis 2019 für den FCI aktiv, hatte für sich geworben, indem er die Mitgliederzahl steigern und die Vereinsarbeit transparenter machen wollte.

„Wir wussten, dass es knapp werden könnte. Mit mehr als 100 Stimmen Unterschied zu gewinnen, ist ein sehr gutes Gefühl“, erklärte Jackwerth, der nun für weitere drei Jahre im Amt bleibt. Ex-Profi Träsch hatte einen „kooperativen Führungsstil“ etablieren wollen und seinem Gegner auch Resignation vorgeworfen.
DPA

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