Wer trifft wie Wolf?

von Redaktion

EHC: Penaltysieg in Wolfsburg

Michael Wolf, ehemaliger EHC-Kapitän. © Hase/dpa

Wolfsburg/München – Am Freitag verkündete der EHC Red Bull München, dass er seinen ehemaligen Kapitän Michael Wolf auf ganz besondere Weise ehren und seine Rückennummer 13 künftig nicht mehr vergeben und und sie an der Decke des SAP Garden verewigen werde; am 22. Dezember gegen die Iserlohn Roosters wird die Zeremonie stattfinden. Die Fans erinnern sich an den Allgäuer, der von 2015 bis 19 für den EHC aufscorte, mit Wehmut: Einen solchen Knipser hat das derzeitige Team nicht. Das war auch am Freitagabend zu sehen. In Wolfsburg

Ursprünglich hätte dieses Spiel zur Mittagsstunde im Rahmen einer größen Freiluftveranstaltung in Prag stattfinden sollen. Vor einigen Wochen cancelten die tschechischen Organisatoren das Event, Grizzlys und Münchner trafen also in der VW-Stadt in ganz normalem Ambiente (2696 Zuschauer – eine kärgliche Kulisse) aufeinander. Wahrscheinlich wäre in Prag das Eis besser gewesen; in Wolfsburg sprang auf beiden Seiten mehrmals das Tor aus der Verankerung. Spielfluss kam nur schwerlich auf. Es wurde ein „low scoring match“ und erst im Penaltyschießen entschieden: Zugunsten der Münchner, die 2:1 gewannen.

So mühsam die Abschlussversuche über 65 Minuten waren, im Shoot-out flutschte es: Sowohl Veit Oswald, der mit seinem ersten Saisontreffer das 1:1 erzielt hatte (37.), als auch Filip Varejcka trafen. Für die Grizzlys Wolfsburg nur Luis Schinko – der nächste Saison zum EHC wechselt. Vielleicht wird er ein neuer Wolf.
GÜK

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