DEL2

Von Becki, Zwicki und Oskari

von Redaktion

Bei den Starbulls folgt auf ein 5:2 ein 2:5 – Pause für den Vielspieler

Rosenheim – Starbulls-Coach Jari Pasanen hängt gerne mal ein „i“ an die Vor- oder Nachnamen seiner Spieler dran. Da wird aus Oskar Autio „Oskari“, aus Tobias Beck „Becki“ und aus Sebastian Zwickl „Zwicki“. Und genau um diese drei Spieler ging es unter anderem am vergangenen Wochenende. Beim verdienten 5:2-Heimsieg gegen Weißwasser erhielt Verteidiger Tobias Beck, der auch mit einer Förderlizenz für Bad Tölz ausgestattet ist, ein Sonderlob seines Trainers: „Becki hat ganz hervorragend gespielt.“

Beck kündigte unter der Woche im Starbulls-Podcast „Hart gecheckt“ selbstbewusst eine andere Gangart an als ein paar Tage zuvor bei der 0:1-Niederlage in Weißwasser. Die Lausitzer Füchse versuchten zwar, die Starbulls mit Härte aus dem Konzept zu bringen – das gelang aber nicht. Die Rosenheimer hielten dagegen, wobei es im zweiten Drittel zu einem fiesen Foul gegen Youngster Sebastian Zwickl kam. Pasanen: „Zwicki musste zur Untersuchung ins Krankenhaus.“ Der 17-jährige Stürmer fuhr zwar zwei Tage späte mit nach Dresden, blieb aber nach 20 Minuten in der Kabine. Es ging nicht mehr. Eine genauere Diagnose fehlt noch.

Vielspieler Oskar Autio bekam in Dresden zum zweiten Mal in dieser Saison eine schöpferische Pause. Die Starbulls verloren auch das zweite Spiel ohne ihn, wobei daran nicht Förderlizenz-Torhüter Pascal Seidel (Straubing) schuld war. „Er hat uns mit seiner guten Leistung sogar lange die Chance gegeben, etwas aus Dresden mitzunehmen“, erklärte Jari Pasanen, der viele Gründe aufführen könnte, warum es (2:5-Niederlage) nicht für einen Punktgewinn reichte. „Das mache ich aber nicht“, erklärte Pasanen, sondern gab zu, dass der Sieg der Eislöwen total verdient war.
HANS-JÜRGEN ZIEGLER

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